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  • 이원적 발렌츠 모델
  • Das zweidimensionale Valenzmodell
저자명
최균호,Choi. Kyun-Ho
간행물명
독어학
권/호정보
1999년|1권 4호|pp.91-118 (28 pages)
발행정보
한국독어학회
파일정보
정기간행물|
PDF텍스트
주제분야
기타
이 논문은 한국과학기술정보연구원과 논문 연계를 통해 무료로 제공되는 원문입니다.
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기타언어초록

Die vorliegende Arbeit behandelt ein zweidimensionales Valenzmodell. In diesem Modell wurde der Versuch unternommen, durch Beruck­sichtigung $valenzunabh"{a}ngiger$ Faktoren die bisherige eindimensionale Valenzkonzeption zu $"{u}berwinden;und;f"{u}r;Problemf"{a}lle$ der Valenz­forschung angemessenere $Erkl"{a}rungen$ zu bieten. Dabei wurde mit Agel (1994) davon ausgegangen, $dass$ man zwischen Valenzpotenz und Valenzrealisierung unterscheiden sollte. Zwischen den beiden Ebenen besteht keine Isomorphie. Auf der Ebene der Valenz­potenz spreche ich von valenzgebundenen und valenzfreien Gliedern, auf der Ebene der Valenzrealisierung dagegen von notwendigen und optional en Gliedern. Somit ergeben sich insgesamt vier $M"{o}glichkeiten:$ 1. valenzgebunden und notwendig; 2. valenzgebunden und optional; 3. valenzfrei und notwendig; 4. valenzfrei und optional. Viele $Problemf"{a}lle$ der bisherigen Valenzforschung $geh"{o}ren$ zu dem zweiten und dem dritten Typ. Erst die Annahme des zweidimensionalen Valenzmodells bietet $daf"{u}r;systematische;Erkl"{a}rungen$. Anhand verschiedener Beispiele wurde gezeigt, $dass$ syntaktische, semantische, pragmatische und konzeptuelle Faktoren die Valenzrealisierung beeinflussen. Valenzrealisierung ist somit nicht als $blo{ss}e$ Wiedergabe der im Lexikon immanenten Valenzpotenz anzusehen. $Schlie{ss}lich$ wurde am Beispiel yon gehen das $Verh"{a}ltnis$ zwischen Valenzpotenz, konzeptuellen Prozessen und Valenzrealisierung dargestellt: Die Realisierung der eigentlich valenzgebundenen lokalen Adverbial­bestimmung $h"{a}ngt$ eng mit den konzeptuellen Prozessen ($Lokalisierungs-proze{ss};vs.;Delokalisierungsproze{ss}$) zusammen. Falls $Lokalisierungs-proze{ss}$ stattfindet, ist die Realisietung der lokalen Adverbialbestimmung notwendig, um die Direktionalisierung des Verweisobjekts im Hinblick auf das Bezugsobjekt zu bezeichnen. Bei $Delokalisierungsprozess$ ist die Realisierung der lokalen Adverbialbestimung dagegen optional.