- 독-한 두말사전의 미시구조 조직
- Die Organisation von Mikrostrukturen der zweisprachigen $W"{o}rterb"{u}cher$ Deutsch/Koreanisch
- ㆍ 저자명
- 김경,Kim. Kyong
- ㆍ 간행물명
- 독어학
- ㆍ 권/호정보
- 2002년|5권 4호|pp.183-202 (20 pages)
- ㆍ 발행정보
- 한국독어학회
- ㆍ 파일정보
- 정기간행물| PDF텍스트
- ㆍ 주제분야
- 기타
Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei Ziele: zum einen sollen die Entwicklungen in der modernen zweisprachigen Lexikographie mit Ausgangssprache Deutsch skizzenhaft vorgestellt und einige Forschungsdefizite benannt werden, zum anderen sollen die Ergebnisse und Methoden der neueren Lexikographie anhand von Beispielartikeln der drei $einschl"{a}gigen$ deutsch-koreanischen $Gro{ss}w"{o}rterblicher$ kontrastiert und diskutiert werden. Zuerst wird eine Typologie der zweisprachigen $W"{o}rterb"{u}cher$ erstellt, derzufolge es jeweils 2 aktive und 2 passive Worterblicher pro Sprachenpaar gibt. Das Aktiv-PassivPrinzip gilt als ein grundlegender Ausgangspunkt $f"{u}r$ die zweisprachige Lexikographie. Eine Erweiterung der Unterscheidungskriterien scheint nicht $zweckm"{a}{ss}ig$ und angesichts praktischer Schwierigkeiten auch kaum realisierbar. $Pl"{a}diert;wird;f"{u}r;eine;st"{a}rkere;Ber"{u}cksichtigung$ der Benutzungssituationen, zu denen z.B. der Grad der Sprachbeherrschung der jeweiligen Benutzergruppe, die $m"{o}glichen;Benutzungsanl"{a}sse$, der Kenntnisstand $bez"{u}glich$ der Benutzerhinweise sowie die technische Geschicklichkeit bei der $W"{o}rterbuch-benutzung;etc.;zu;z"{a}hlen$ sind. In makrostruktueller Hinsicht werden die Selektion und die Anordnung der Lemmata diskutiert. Bei der Lemmaauswahl $w"{a}re;es;w"{u}nschenswert$, auf der Grundlage eines Lemmavergleiches der verschiedensten Quellenworterbucher ein datenbasiertes Korpus zu erstellen. Dazu $k"{o}nnten$ folgende Materialien ausgewertet werden: (1) einsprachige allgemeine (ad spezielle) $W"{o}rterb"{u}cher$ (z.B. Deutsch/Koreanisch), (2) zweisprachige allgemeine (od spezielle) Worterblicher (z.B. Deutsch-Koreanisch, Deutsch-Englisch) etc. Die $blo{ss}e;"{U}bersetzung$ lediglich eines einzigen $Quellenw"{o}rterbuches;k"{o}nnte$ dagegen zu $unerw"{u}nschten;Einseitigkeiten;f"{u}hren$. Was die Anordnung der Lemmata in zweisprachigen $W"{o}rterb"{u}chern$ betrifft, $k"{o}nnen$ dieselben drei makrostrukturellen Typen unterschieden werden, wie in einsprachigen $W"{o}rterb"{u}chern$: (1) glattalphabetisch, (2) nischenalphabetisch, (3) nestalphabetisch. Unter den zu untersuchenden $W"{o}rterb"{u}chern$ weisen das EDK und das HDK die nischenalphabetische Makrostruktur auf, das MDK ist dagegen nestalphabetisch angeordnet. Je nachdem, wie die Polysemiestruktur und die Mehr-Wort-Einheit kombinieren, werden die drei Arten der Mikrostruktur unterschieden: (1) die integrierte Mikrostruktur, (2) die nichtintegrierte Mikrostruktur, (3) die partiell integrierte Mikrostruktur. $W"{a}hrend$ das EDK und das HDKeine integrierte Mikrostruktur besitzen, weist das HDK eine partiell integrierte Mikrostruktur auf. Die Artikelgestaltung durch die nichtintegrierte Mikrostruktur, die $h"{a}ufig$ in der zweisprachigen Lexikographie angewandt wird und entsprechende Vorteile besitzt, sallte $k"{u}nftig;als;Gestaltungsm"{o}glichkeit;st"{a}rker$in Betracht gezogen werden. In Bezug auf die Organisation der Mikrostruktur werden vier Bauteile, das sind Lemma-, $"{A}quivalent-$, Diskriminator- und Beispielangaben untersucht. Die $"{U}bersetzungs"{a}quivalente$ werden je nach dem lexikalisch-semantischen Abdeckungsgrad mit dem Lemma in drei Typen eingeteilt: (1) $Voll"{a}quivalent,;(2);Teil"{a}quivalent,;(3);Null"{a}quivalent$. In der Mehrheit kommen die Teil- oder $Null"{a}quivalente$ vor, weil die ausgangssprachlichen Lemmata und die zielsprachlichen $"{A}quivalente$ in sich Polysemiestruktur aufweisen. $Informationsm"{a}ngel$ auszugleichen ist die Funktion des Diskriminators, in dem Glosse, Markierungen und metasprachliche ..