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동양과 서양의 음악적 조우
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  • 동양과 서양의 음악적 조우
  • Die musikaalische Begegnung des Euripas mit Asien im 20. Jahrhundert
저자명
윤양석
간행물명
음악교육연구KCI
권/호정보
1989년|8권 (통권8호)|pp.49-70 (22 pages)
발행정보
한국음악교육학회|한국
파일정보
정기간행물|KOR|
PDF텍스트(1.05MB)
주제분야
기타
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국문초록

Die Geschichte des Einflusses asiatischer Kulturen auf die europäische Musik lässt sich unter dem Stichwort Exotismus zusammenfassen. Man denke an die Turkenmode des 17. und die Chinoiserien des 18. Jahrhunderts, an die Orientsehnsucht und Zigeunerromantik im 19. Jahrhundert, das starke Interesse der französischen Impressionisten an Aussereuropäischem. Wie immer in der Kunst gehen Malerei und Literatur voraus; und dabei sind sich ausnahmsweise einmal alle einig: Romantiker, Symbolisten, Realisten, Impressionisten und Neormantiker. Erst später folgt die Musik-Bizet, Debussy, Ravel und Puccini vor allem sind Vertreter des Esotismus, aber auch Rimsky-Korsakov, Massenet, Delibes und gelegentlich sogar Verdi und Richard Strauss zollen ihm Tribut. Auf diese abendiländische Situation trifft nun ein antiabendlandischer Stoss, den die gewaltige geistige wie musikalische Auseinandersetzung mit dem Asien und der ganzen Welt heute rückschuend in seinen Phasen wie seiner Bedeutung klar erkennen lässt. Die bedeutenden Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts suchten Besonderes, auch aus spezifischer Kultur Kommendes zu retten, indem sie einerseits den eigenen indivisuellen Ton pointierten, andererseits die latente order mehr inoffeiziell vorhandene Musik ihres Landes in ihren Kompositionen aufhoben. Demnach hat sich die neue Musik mit mancherlei Exotischem, zumal aus dem östlichen Asien, angereichert: andauernde Klänge, denen nachzuhören ist, unbekannte Instrument alfarben, Zitate der fernen Musik, Improvisationspraktiken, fremdartige Aufführungsrituale, Musik aus anderem Geist-und andere Philosophie der Musik. Die Bedeutungasiatischer Musik für westliche Stilkreise kann heute nicht in wie immer auch begründeter Anbiederung berunen, weil eine solche nicht einmal zu einem musikalischen Esperanto und schon gar nicht zu Weltmusik führt, sondern Mischmasch bleibt. Für einen ersthafften Kmoponistenkann nur diskutabel sein, Musik mit den eigenen, also westlichen Klangmitteln und Methoden im Lichte der Kenntnis ausseuropäischer Strukturprinzipien zu schreiben. Dann manifestiert sich der auseuropäische Einfluss im kompositorischen Denken. Dies zu erreichen, bedarf es aber des gründlichen Studiums fremder Musikkulturen. Was jedoch selbst in der universeller gewordenen Musik noch aussteht, ist die Musik der einen Welt. Sie bedürfte vor allem der Anstrengung, das Fremde und Eigenartige der vielen Arten exotischer zu erfahren.

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