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  • 독일어의 시제체계와 쓰임에 관하여
  • Tempussystem und Tempusgebrauch im Deutschen
저자명
박현선,Park. Hyun-Sun
간행물명
독어학
권/호정보
2002년|6권 4호|pp.241-261 (21 pages)
발행정보
한국독어학회
파일정보
정기간행물|
PDF텍스트
주제분야
기타
이 논문은 한국과학기술정보연구원과 논문 연계를 통해 무료로 제공되는 원문입니다.
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기타언어초록

In der Grammatik $f"{u}r$ die Lernenden werden die deutschen Tempora nach dem lateinischen Vorbild dargestellt: $Pr"{a}sens,;Pr"{a}teritum$, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Und diese sechs Tempora werden in die drei Zeitstufen kIassifiziert: Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Aber die Zeitformen $k"{o}nnen$ nicht in direkter und geradliniger Weise auf bestimmte objektive Zeiten beziehen. Das $Verh"{a}ltnis$ zwischen Zeitinhalt und Zeitform ist verwickelter und komplexer. Man denkt nach, wie viele Tempora es in der deutschen Sprache gibt und warum die Tempora Funktionen, die nicht nur Zeitinhalt, sondern auch andere Inhalte(z.B. modale) $ausdr"{u}ken$, haben. Urn die Probleme zu $erl"{a}utern$, sollen wir die deutschen Tempora von der lateinischen Tempuskategorie abtrennen und ein geeignetes Tempussystem $f"{u}r$ die deutsche Sprache suchen. Dazu $m"{u}ssen$ wir beobachten, Wie die deutschen Tempora konstruiert wurden. Im Lateinischen handelt es sich bei allen sechs Tempora um Verbformen, um bestimmte ($n"{a}mlich$ die indikativischen) Formen des finiten Verbs. Im Deutschen aber finden wir unter den Tempora nur zwei richtige Verbformen $(Pr"{a}sens;und;Pr"{a}teriturn),;die;"{u}brigen$ Tempora sind verbale Komplexe, drei zweiwortige (Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I) und ein dreiwortiger (Futur II). Und das deutsche Tempussystem besteht aus den zwei Polen: Vergangenes und Nicht-Vergangenes oder $Temporalit"{a}t;und;Atemporalit"{a}t$. Die Tempusform $Pr"{a}teritum;geh"{o}rt;zu;Temporalit"{a}t$ und die Tempusform $Pr"{a}sens;zu;Atemporalit"{a}t$. Das $Pr"{a}sens;und;das;Pr"{a}teritum$ sind die Grundtempora im Deutschen und die $"{u}brigen$ Tempora sind die durch den Aspekt erweiterten und die zusammengesetzten Tempora. Sie haben deswegen die inneren Merkmale Aspekt und Modale $au{ss}er$ Zeitbezug. Wir $k"{o}nnen$ diese inneren Merkmale im Tempusgebrauch feststellen. Als Funktionen der Tempora der deutschen Sprache im Tempusgebrauch sind zu registrieren: Bezeichnung zeitlicher Gegebenheit, modale Implikationen, Aspektangaben und semantische Akzentuierungen. Und noch eins: Die Funktion des neutralen Referieren des Inhaltes durch das atemporale $Pr"{a}sens$. Das $Pr"{a}sens$ wird durch diese Referentfunktion zu dem Haupttempus auch in der geschriebenen Sprache. Trotzdem nennt man das $Pr"{a}teritum$ in der geschriebenen Sprache das Haupttempus. Ist das $Pr"{a}teritum$ dann in der Tat in der geschriebenen Sprache das Haupttempus? Genau genommen ist das $Pr"{a}sens$ offenbar ein Haupttempus. Es wird nicht nur in der gesprochenen Sprache, sowohl auch in den geschriebenen nichtbelletristischen Texten $haupts"{a}chlich$ benutzt. Aber nur die belletristischen Texte werden durch das $Pr"{a}teritum$ beherrscht. Der Gebrauch des $Pr"{a}teritums$ als Haupttempus $beschr"{a}nkt$ sich nur auf die Belletristik. Wir glauben, die Untersuchung $"{u}ber$ den Tempusgebrauch und die Tempusfunktion in den verschiedenen Textsorten sei besonders dem Nichtmuttersprachler wichtig, weil die Textsorten beim Tempusgebrauch eine Wahl des Tempus beeinflussen.